Num-Lock am Notebook

August 21st, 2007

Wenn Sie sich wundern, dass die interne Tastatur Ihres Notebooks plötzlich viele falsche Zeichen liefert, nur weil Sie zwischendurch mal eine externe (USB-)Tastatur angeschlossen hatten, dann ist sehr wahrscheinlich Num-Lock aktiviert. Das lässt sich beheben, indem Sie einfach die Num-Lock-Taste noch einmal betätigen. Diese ist auf Notebooks selten direkt vorhanden, stattdessen ist dort der Status über eine Tastenkombination der Art Fn + Num-Lock oder Fn + NumLck oder Fn + [Taste mit Schloßsymbol und darin abgebildeter Ziffer] umschaltbar.


Die Sache mit dem Eierkocher

August 18th, 2007

Ein guter Bekannter hat mir vor einiger Zeit seinen Eierkocher zur Begutachtung überlassen. Erworben im Jahr 2002, hat das gute Stück seitdem an nahezu jedem Werktag seinen Dienst verrichtet. Dabei ging es eher selten um das Eierkochen, die überwiegende Anzahl an Zyklen hat das Gerät als (zweifelsohne sehr lauter) Morgenwecker gedient. Also lediglich Wasser rein und keine Eier, zusätzliche Zeitschaltuhr programmiert, zu Bett gehen und am nächsten Morgen definitiv geweckt werden.

Irgendwann, als das Gerät wieder einmal für den nächsten Morgen vorbereitet und der Bekannte zu Bett gegangen war, fing der Eierkocher an, geheimnisvolle Geräusche zu machen. Ein sehr leises “Britzeln” nur, gelegentlich sogar leise “Ploppgeräusche”, ähnlich wie bei einer Popcornmaschine. Der Bekannte konnte sich dies nicht erklären und hat sich dabei zunächst auch nichts gedacht. Am nächsten Morgen wurde er wie gewohnt pünktlich geweckt.

Es ist einige Male so gegangen, bis das Britzeln dann an einem Abend zu einem Brutzeln wurde, und statt eines Ploppgeräusches plötzlich eine “kleine Explosion” mit lautem Knall und blauem Blitz den betankten Eierkocher regelrecht zum Umkippen brachte und dabei auch die Überstromsicherung auslöste. Seitdem wurde das Gerät nicht mehr verwendet.

Nun stellen sich zwei Fragen: Was kann einen Eierkocher dazu veranlassen, zu britzeln und zu ploppen? Und woher kam der daran mutmaßlich beteiligte elektrische Strom, wenn die Zeitschaltuhr doch am Abend abgeschaltet war?

Die zweite Frage ließ sich schnell mit einem Messgerät klären: Die verwendete Zeitschaltuhr schaltet nicht allpolig, sondern einpolig, und war bei dem Bekannten so eingesteckt, dass permanent die Phase am Eierkocher anlag. Der Eierkocher war zudem noch in “Warteposition” eingeschaltet, so dass die Phase auch ganz sicher auf einer der beiden Zuleitungen weit in dessen Inneres geführt wurde.

Zur Klärung der ersten Frage wurde der Eierkocher vor der Entsorgung zerlegt. Hierzu ist anzumerken, dass die Schale außen stark verkalkt und reinigungsbedürftig war. Gleich nach dem Öffnen bröselte dann der Kalk nur so aus dem Gerät heraus, und nachdem die auch innen verkalkte Schale mit Heizelement entnommen war, tat sich an einer Seite ein deutlich sichtbares Loch darin auf. Das hätte man bei entsprechender Reinigung auch von außen erkennen können. Durch dieses Loch drang bei jeder Befüllung etwas Wasser ins Innere, was zu einer schleichenden Verkalkung und Kriechstrombildung führte.

Das mit einem Schutzleiter versehene Gerät wurde im Altbau an einer Elektroinstallation mit klassischer Nullung betrieben. Somit bleibt offen, ob die Kriechströme die Größenordnung zum Auslösen eines 30 mA Fehlerstromschutzschalters erreicht haben könnten. Unklar bleibt mir auch, ob es sich bei der “kleinen Explosion” um einen schlichten Kurzschluss, z.B. durch im Gehäuseboden stehendes Wasser, oder gar um eine Knallgasexplosion gehandelt hat.


New SyxLoader Version 1.5 available

August 12th, 2007

SyxLoader

SyxLoader Version 1.5 now offers a new preferences dialog to control the event splitting behaviour. This hopefully will be useful for users of USB class-compliant interfaces who experience data loss or corruption on sysex transmissions.

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“Schlecht geschriebener Code ist ein Klimakiller”

July 8th, 2007

Das haben wir geahnt, zumindest was das Büroklima angeht. Nun wird diese Erkenntnis auch unter globalökologischen Gesichtspunkten formuliert, nachzulesen im Artikel Umdenken in der IT-Branche – Das Öko-Rechenzentrum auf Spiegel Online.


Debian Etch on Samsung R40 Aura

June 17th, 2007

Yesterday I got weak for a moment and purchased a Samsung R40 Aura C430 Corin notebook. It is the lowest performer in a low-budget series of consumer notebooks from Samsung with a Celeron M430 processor at 1.73 GHz, 1 GB of RAM, a 120 GB harddisk and a DVD dual-layer burner for 600,- €. But still it offers all the power and features that I need to run my Debian Linux desktop. Inevitably the box also includes a copy of Vista Home Premium which I do not plan to use.

After finishing the Debian installation, there were some steps left to get the X server and WLAN connection running. Initially the X server failed to start in vesa mode with a no screens found error message. The graphics adapter is an ATI Radeon Express X1250 which uses either 128 or 256 MB of shared memory (depending on your BIOS setting) and the appropriate drivers are available in Flavio Stanchinas ATI Linux driver packages. See his website for detailed instructions.

$vi /etc/apt/sources.list
[...]
deb ftp://[...]/debian/ stable main contrib non-free
deb-src ftp://[...]/debian/ stable main contrib non-free
[...]
deb http://security.debian.org/ stable/updates main contrib non-free
$aptitude update
$aptitude install fglrx-control fglrx-driver fglrx-kernel-src
$module-assistant prepare
$module-assistant a-i fglrx
$modprobe -v fglrx
$vi /etc/X11/xorg.conf
[...]
Section "Module"
        [...]
        Load    "dri"
        Load    "GLcore"
        Load    "glx"
        [...]
EndSection

Section "Device"
        Identifier      "ATI Technologies Inc ATI Default Card"
        Driver          "fglrx"
        BusID           "PCI:1:5:0"
        Option          "VideoOverlay"  "on"
        Option          "OpenGLOverlay" "off"
        Option          "UseInternalAGPGART"    "no"
EndSection

Section "Monitor"
        Identifier      "Generic Monitor"
        Option          "DPMS"
        HorizSync       28-49
        VertRefresh     43-60
EndSection

Section "Screen"
        Identifier      "Default Screen"
        Device          "ATI Technologies Inc ATI Default Card"
        Monitor         "Generic Monitor"
        DefaultDepth    24
        SubSection "Display"
                Depth           24
                Modes           "1280x800" "1024x768" "800x600" "640x480"
        EndSubSection
EndSection

[...]

Section "DRI"
        Mode    0666
EndSection

Restart, and that should be it for the X server. You can find the ATI Control Panel on Desktop -> Administration.

Concerning the WLAN with Atheros chipset you should read C. Pilka’s howto on slashconcept.com. After installing the appropiate packages, creating the modules with the module assistant and doing a reboot, I just configured the wireless connection with the NetworkManager Applet in Gnome.

$aptitude install madwifi-source madwifi-tools \
madwifi-doc wireless-tools wpasupplicant
$module-assistant a-i madwifi

Btw: I’m not yet sure, but maybe I’ll return the notebook next week. Actually the R40 works good and as expected for the price, but the display has such a narrow vertical viewing angle that you may soon get tired of permanently either moving your head up and down or tilting the screen back and forth for the best view. See also this PC Pro review.